Jan-Aslak Stannies

1972 in Hamburg geboren und dort aufgewachsen. Problemlose Kindheit mit Flugzeugen, Busfahren, Fußball und Heimcomputer. Im Sommer 1992 kam das Abitur.

BWL-Studium in Hamburg begonnen, aber schnell wieder abgebrochen. Wechsel nach Lüneburg zum Studium der Angewandten Kulturwissenschaften, deren Mischung aus BWL, Marketing, Public Relations und etwas Kultur mir bis heute nicht geschadet haben. Währenddessen und in den Semesterferien Praktika und freie Mitarbeit, unter anderem bei MME, Hamburg 1 TV, Aktuell Latino in Costa Rica, Focus, Cinema, Berliner Morgenpost, ARD Aktuell und DAS!

 

Start ins Berufsleben

Dem Magister 1999 folgte ein Volontariat bei der Fachzeitschrift für Journalismus Message, der ich meine bis heute interessiert-kritische Haltung gegenüber Medien verdanke. Im Jahr 2000 Wechsel als Content Manager zum Hamburger Abendblatt. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase, fokussierte sich der Springer Verlag auf das Bedrucken von Papier, was mir noch die Arbeit als Redakteur im Kulturressort des Hamburger Abendblatts ermöglichte.

2002 begann mein erster Sprung in die Selbstständigkeit. Mit journalistischer Arbeit (u.a. Abendblatt, Zeit, Stadt und Grün, NDR Online) und Lektorat Erfahrungen gesammelt, im Vorstand die Pläne des Deutschen Pressemuseums Hamburg e.V. vorangetrieben und zwischendurch drei Monate in Estland gelebt, wo ich im Rahmen eines EU-Austauschprogramms bei der Stadtverwaltung von Tartu gearbeitet habe.

2005 hatte ich genug vom Freiberuflertum und fing bei der FVW Mediengruppe als Redakteur bei der Touristikfachzeitschrift TravelTalk an. Viele nette Menschen und Kollegen getroffen, viel gereist und interessante Dinge erlebt.

 

Leben und Arbeiten Ausland

Costa Rica und Estland waren nur zur warmwerden – Auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind meine Frau und ich Anfang 2007 nach Dubai gezogen. Eine spannende Wüstenmetropole, in der einem der Alltag manchmal unheimlich vertraut vorkam und manchmal bizarr anders als gewohnt. Ich entdeckte den Golfsport für mich und arbeitete freiberuflich als Journalist, unter anderem für deutsche, schweizer und einheimische Zeitungen und Magazine.

Im Herbst 2010 ging es wieder nach Deutschland zurück und ich war recht schnell wieder im Resort Destination und Produkt als Redakteur für TravelTalk und fvw unterwegs. 2012 erneute Selbstständigkeit, Elternzeit und Abschluss des Fernstudiums Golfbetriebsmanagement am IST Institut. 2014 beim Golfreiseveranstalter Proscott Golftours gestartet als Content Manager für das Online-Portal golfreisen-hotels.de. Nach der Übernahme durch die Travel and Tours GmbH wurde der Betrieb im Sommer 2017 geschlossen. Seitdemnutze ich die Zeit für kleinere Projekte und  Weiterbildungen im Bereich SEO und Webdesign.

Fremdsprachen:
Englisch, Spanisch, Finnisch, Estnisch, Russisch, Arabisch

Redaktions- und Content Management Systeme:
WordPress, Typo3, WebEdition, Adobe InCopy

Design-Programme:
PhotoShop, InDesign, Illustrator, Gimp

Office-Programme:
Word, Excel, PowerPoint, LibreOffice

Mail-Clients:
Outlook, Greyhound

 

Trivia

Was ist Aslak?
Ein Vorname aus Finnland. Ich bin „Very Nordish by Nature“.

Finnland? Cool! Die Sprache ist doch so kompliziert. Sprichst du Finnisch?
Es reicht, um Finnen zum Lachen zu bringen.

Was bedeutet dein Logo?
Die Farben sind inspiriert von der Wüste und meiner Heimatstadt Hamburg. Die Quadrate symbolisieren Pixel, also die digitale Welt. Stark vereinfacht werden die Akteure der Medienbranche dargestellt. Eigentlich gibt es dort eine klare Trennung zwischen den Journalisten und den Kommunikatoren auf der „anderen Seite des Schreibtisches“, also den Pressestellen von Unternehmen, Behörden, Parteien, Organisationen und so weiter. Dazwischen gibt es noch Dienstleister wie beispielsweise PR-Agenturen, Lobbyverbände und Online-Portale, die mal deutlich erkennbar, mal sehr subtil die Botschaften ihrer Auftraggeber verbreiten. Dazwischen gibt es noch etliche Mischformen. Das sollen die unterschiedlich eingefärbten Punkte darstellen: Es gibt nicht immer eine klare Grenze zwischen den Akteuren, aber jeder sollte eine klare Haltung zeigen, zu welchem Teil des Mediensyytems  er gehört. Wenn sich das im Laufe der Zeit ändert – okay. Aber bitte keine Mischfarbe.

Also, ich verstehe den Slogan „Gute Inhalte brauchen kein SEO“ nicht so wirklich…
Okay, das ist etwas provokant formuliert. Aber für mich ist ein Text in erster Linie dazu da, dass er Menschen etwas von dem gibt, was sie gerade erwarten. Das kann Information sein, aber auch Unterhaltung, Überraschung, Lebenshilfe. SEO, also Suchmaschinenoptimierung, dient dazu, dass Google, Bing & Co ebenfalls besser analysieren können, was auf der Seite eigentlich steht. Diese Ziele schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus, aber man muss Prioritäten setzen. Ich schreibe in erster Linie für Menschen. Und ein guter Text ist so angelegt, dass er Mensch und Maschine gleichermaßen gefällt. Permanente Wortwiederholungen stören den Leser irgendwann stören, weshalb Journalisten gerne Synonyme nutzen – und seien sie noch so abgedroschen. Suchmaschinen-Algorithmen benötigen zum Glück auch nicht mehr häufig verwendete Schlüsselwörter, um zu merken, worum es in einem Text geht. Eine für menschliche Leser gut verständliche Reportage muss also nicht mehr unbedingt in ein Schema gepresst werden, das nur den Suchmaschinen Spaß bringt.